So erreichen Sie uns


Sprachtherapie Zentrum Oberhausen · Behandlung aller Sprach-, Sprech- & Stimmstörungen
Wiebke Ermert, Ute Mühlbäck
Tel.: (0208) 2 62 32
Fax: (0208) 2 76 27
E-Mail: zentrum@sprachtherapie-ob.de

Mit Hilfe der Karte können Sie den Standort unserer Praxis für Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie in Oberhausen ausfindig machen. Der nächste öffentliche Parkplatz befindet sich 30m von der Praxis entfernt.

Sie können unsere Praxis auch bequem mit der Buslinie 185 bis zur Haltestelle "City-Forum" erreichen. Der Hauptbahnhof und Busterminal sind etwa 8 - 10 Gehminuten entfernt.




Sprachtherapie Zentrum Oberhausen · Behandlung aller Sprach-, Sprech- & Stimmstörungen
Wiebke Ermert, Ute Mühlbäck


Helmholtzstr. 112
46045 Oberhausen
Tel.: (0208) 2 62 32
Fax: (0208) 2 76 27
E-Mail: zentrum@sprachtherapie-ob.de


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:



Montag - Donnerstag
von 08:00 bis 18:00 Uhr
Freitag
von 08:00 bis 16:00 Uhr

Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung



Gesundheitsnews



Mobile Senioren sicher auf dem Pedelec: Helm, angepasstes Tempo und Fitness-Check
Verkehrsunfallstatistik 2021

Ältere Menschen sind sich häufig nicht bewusst, dass ihre oft schwächere Konstitution und das anspruchsvolle Handling der schweren Pedelecs das Unfall- und Verletzungsrisiko erhöhen. Daher empfehlen Orthopäden und Unfallchirurgen einen Helm zu tragen, angepasstes Tempo und regelmäßig einen Fitness-Check. Denn im letzten Jahr ist die Zahl der durch einen Unfall verletzten Pedelec-Fahrer gestiegen, besonders Senioren und Seniorinnen sind gefährdet.

„Pedelecs und E-Bikes sind motorisierte Fahrzeuge. Daher sollte bei aller Freude an der Bewegung nicht unterschätzt werden, dass mit einer konstant erhöhten Geschwindigkeit die Anforderungen zunehmen“, sagt Prof. Dr. Benedikt Friemert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich der heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik für 2021 mit 84.125 verunglückten Fahrradfahrern.

Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen für eine sichere Fahrt mit dem Pedelec: • Tragen eines Fahrradhelms oder Fahrrad-Airbags auch bei kurzen Fahrten
• Volle Aufmerksamkeit beim Fahren
• Defensive Fahrweise bei nicht zu hohem Tempo
• Regelmäßiger Gesundheitscheck zur Prüfung von Sehen, Hören und Reaktionsfähigkeit
• Prüfung von Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit infolge Medikamenteneinnahme

Pedelecs werden bei Seniorinnen und Senioren immer beliebter, denn Radfahren stärkt die Muskeln und hält die Gelenke beweglich. Außerdem wird der persönliche Radius der Mobilität vergrößert. Mit der elektrischen Unterstützung ist das Fahrradfahren mit weniger Kraftaufwand möglich, man kann sich klimafreundlich fortbewegen und den Bewegungsradius erhöhen. Die Gruppe der älteren Menschen macht einen großen Anteil der Pedelecfahrer aus, gleichzeitig ist sie am meisten gefährdet. „Grundsätzlich ist Eigenverantwortung und ein bisschen persönliche Zurückhaltung gefragt. Dann bleibt der Fahrradspaß mit den Pedelecs auch im Alter noch lange erhalten“, sagt Friemert.

Ältere Fahrradfahrer verunfallen und verletzen sich häufiger. Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass bereits im Alter von 55 Jahren das Risiko steigt, bei einem Fahrradunfall schwer verletzt oder getötet zu werden. Ab dem 75. Lebensjahr ist das Risiko am höchsten. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten im Jahr 2021 insgesamt 84.125 Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall, davon 17.045 mit dem Pedelec. 372 Fahrradfahrer verunglückten tödlich, darunter 131 auf einem Pedelec. Gegenüber 2020 ist die Zahl der Verkehrstoten bei den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern mit 12,7 Prozent überdurchschnittlich zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Pedelec-Fahrer und -Fahrerinnen, die bei einem Unfall verletzt wurden.

Daten aus dem TraumaRegister DGU® (TR-DGU) zeigen, dass bei schweren Fahrradverletzungen vor allem der Kopf betroffen ist. Doch gerade Senioren sehen oft nicht die Bedeutung des Fahrradhelms für die eigene Sicherheit und verzichten auf das Tragen eines Helms. So liegt die Helmtragequote bei den über 60-jährigen unter 30 Prozent. „Das ist deutlich zu wenig. Viele ältere Menschen überschätzen ihre Kraft, Reaktionsgeschwindigkeit und Kondition. Bei einem Unfall setzen sie sich einer unnötig hohen Verletzungsgefahr aus“, sagt Dr. Christopher Spering, Leiter der DGOU-Sektion Prävention. Denn ein aktivierter Kopfairbag oder ein Fahrradhelm dämpfen die bei einem Unfall auf den Kopf einwirkenden Kräfte, das führt zu weniger schweren Kopfverletzungen. Zudem können tödliche Hirnverletzungen um 60 bis 70 Prozent reduziert werden.

Gerade weil der Verkehr immer dichter und die Fahrradwege immer voller werden, sollten sich fahrradbegeisterte Seniorinnen und Senioren bei einem Umstieg auf ein Pedelec in jedem Fall für einen Medizin-Check entscheiden, auch wenn sie sich insgesamt noch rüstig fühlen. Jedoch können nachlassende Fähigkeiten beim Sehen oder Hören die Reaktionsfähigkeit empfindlich einschränken, so wie auch Medikamente, die starke Nebenwirkungen haben. „Da das Pedelec kein reines Sportgerät, sondern ein Fahrzeug ist, mit dem man aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, braucht es angesichts eines dynamischen Umfelds im Straßenverkehr volle Aufmerksamkeit und das Tempo sollte den eigenen Fähigkeiten entsprechen“, sagt Spering. Weil ältere Menschen in der Regel weniger Körperstabilität und Kraft haben, wirkt sich der Einfluss von höheren Geschwindigkeiten auf die Unfallschwere negativ aus. Da viele Blutverdünner einnehmen, kann es bei Stürzen zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Das Sterberisiko ist bei Älteren, die in Fahrradunfälle verwickelt sind, wesentlich größer ist als bei Jüngeren.



Knick-Platt-Füße bei Kindern - Operieren, konservativ behandeln oder einfach nur ignorieren?
13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie: Ein sehr auffälliger kindlicher Knick-Plattfuß muss beobachtet, kontrolliert, bei Bedarf behandelt und darf keineswegs ignoriert werden.

Mindestens 30 bis 40 Prozent aller Kinder haben in sehr jungen Jahren Knick-Platt-Füße. Dies liegt am Wachstum der unteren Extremitäten und ist bis zu einem Aller von ca. 6 Jahren normal. Später erfolgt ein spontaner Ausgleich. Wann Knick-Platt-Füße nicht mehr „normal“ sind, wie man das diagnostiziert und was dann zu tun ist – darüber referiert PD Dr. med. Renée Andrea Fuhrmann, Rhön Klinikum Bad Neustadt auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportmedizin.

„Es ist schwierig, die Kinder herauszufischen, wo eine Behandlung wirklich nötig ist“, so Renée Fuhrmann. Aber bis zum 14. Lebensjahr muss man das herausfinden, im Optimum zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Häufig sind es die Mütter oder Großmütter, denen etwas am veränderten Gehen ihrer Kinder und Enkel auffällt. Oft ist es eine Art „Charlie-Chaplin-Gang“ mit sehr stark nach außen gedrehten Füßen.

Eine klinische Untersuchung mit speziellen Tests bringt meist schon Licht ins Dunkel. Die Kinder müssen auf Zehenspitzen gehend von hinten betrachtet werden. Dann schätzt der Facharzt ein, ob die Muskulatur in der Lage ist, die Fehlstellung auszugleichen.

Ist dies nicht der Fall, müssen die jungen Patienten zunächst in der Physiotherapie genau diese Muskeln trainieren. Allerdings haben Kinder häufig keine Lust, das lange zu machen.

Als nächster Schritt eignen sich propriozeptive Einlagen. Fuhrmann: „Das sind die Einlagen mir den vielen kleinen Knubbeln. Durch eine Stimulation an den richtigen Stellen wird auch dadurch angeregt, dass sich die Muskulatur wieder richtig aufbaut. Auch hilft den Ärzten hier ein Kontroll-Foto der Eltern, je von hinten und von vorn. Nach einem Jahr gibt’s eine erneute Kontroll-Untersuchung.

Bevor das Wachstum der Kinder in die Schlussphase geht (Mädchen ab ca. 10, Jungen mit 12 Jahren), die Deformität zunimmt und ggf. sehr schmerzhaft ist, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Über einen kleinen Schnitt kann ein Platzhalter (alternativ eine Schraube) am äußeren Fuß eingebracht werden, womit das Abkippen des Fußes in den Knickfuß vermieden wird.

Werden Knick-Plattfüße, nicht erkannt und behandelt, kann es irgendwann zu extremen Schmerzen und aufwändigen knöchernen Korrekturen kommen.

Fazit: Ein sehr auffälliger kindlicher Knick-Plattfuß muss beobachtet, kontrolliert, bei Bedarf behandelt und darf keineswegs ignoriert werden.



Sprachförderung in Kitas erhalten!
Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. appelliert an Bund und Länder

Zur Ankündigung der Bundesregierung, das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" Ende 2022 einzustellen, äußert sich Antje Krüger, Vizepräsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl):

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt, zu Bildung und beruflichem Erfolg und aktuell für viele geflüchtete Kinder auch die Voraussetzung für gesellschaftliche Integration. Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, Kindertagesstätten zu einem Ort sprachlicher Bildung weiterzuentwickeln und darüber hinaus gezielte Sprachförderprogramme - beispielsweise für Kinder nichtdeutscher Muttersprache oder aus bildungsfernem Elternhaus - anzubieten. Dazu hat ganz wesentlich das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ beigetragen, über das zahlreiche Kindertagesstätten finanzielle Mittel für zusätzliche Fachkräfte im Bereich der Sprachentwicklung und Sprachförderung erhalten.

Aus Sicht des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) setzt die Beendigung dieser Bundesförderung ein falsches Signal: Angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen insbesondere aus der Ukraine und der immer noch hohen Anzahl an Kindern, deren Sprachentwicklung in den Schuleingangsuntersuchungen als nicht altersgemäß eingeschätzt wird, müssen die Bemühungen um sprachlich anregende und fördernde Kitas eher verstärkt als abgebaut werden. Hierzu brauchen die Kindertagesstätten weiterhin dringend Personal, das über eine besondere Expertise in den Themen Sprachentwicklung und Sprachförderung verfügt. Die Finanzierung dieser Fachkräfte muss eher noch aus- als abgebaut werden. Bund und Länder sind in der Pflicht, dies finanziell abzusichern."